Zwischen dem 16. März und 27. März haben Wasseraktive in nahezu allen Berliner Bezirken und mithilfe einer Checkliste die Aktionsgewässer des Wassernetz untersucht. Mit dabei waren die Pat*innen des Netzwerks und weitere Gewässerinteressierte.
Los ging es an der Rummelsburger Bucht, wo zusammen mit der lokal aktiven AG des NABU, Mitgliedern des BUND AK Wasser und mit weiteren engagierten Gewässerschützer*innen Proben an der Nordseite des Sees genommen wurden. Bereits dort konnte festgestellt werden, dass die Kupferkonzentrationen im Wasser deutlich erhöht waren.
Auch an den anderen Gewässern gab es diese Verunreinigungen, zum Teil auch erhöhte Phosphat- und Ammoniumwerte.
Zudem konnten die Aktiven feststellen, dass an einigen Gewässern der Wasserstand bzw. der Sauerstoffgehalt zu niedrig war. Für die Tier- und Pflanzenwelt besteht auch dort dringender Handlungsbedarf.