Nach einer Begrüßung durch Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck und einer inhaltlichen Einführung geht es auch schon an die Arbeit. Wir werden gemeinsam aktiv und
- entfernen übermäßigen Pflanzenbewuchs im Gewässerbett, der die natürliche Lebensgemeinschaft im Pfuhl verdrängt und den Wasserhaushalt beeinträchtigt,
- legen kleine Mulden an und bedecken diese teils mit Totholz, um feuchte Rückzugsorte für Gewässertiere während Trockenperioden zu schaffen,
- schichten am Gewässerrand Gehölzhaufen auf, die als Versteck-, Rast- und Lebensräume für Kröten, Frösche, Vögel und weitere gefährdete Arten dienen – und zugleich eine natürliche Barriere bilden, damit sich die Natur im Pfuhl in Ruhe entfalten kann,
- entfernen Abfälle und Unrat aus dem Pfuhl und seiner direkten Umgebung.
Während der Arbeiten stehen Ihnen das Wassernetz Berlin-Projektteam und Mitarbeitende des Fachbereichs Grünflächen des Straßen- und Grünflächenamtes sowie des Umwelt- und Naturschutzamtes mit Rat und Tat zur Seite.
Arbeitsmaterialien werden gestellt. Wir empfehlen Ihnen jedoch, witterungsfeste Kleidung, Gummistiefel und ein wärmendes Getränk mitzubringen.
Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck:
„Der Zustand unserer Kleingewässer ist alarmierend: sie leiden unter Wassermangel, dem Klimawandel, Nutzungsdruck und an vielen Stellen auch einer mangelnden ökologischen Pflege. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit vereinten Kräften an Verbesserungen arbeiten – mit der Tatkraft der Ehrenamtlichen und in Kooperation mit Naturschutzbehörde und Grünflächenamt. Ich danke allen, die das möglich machen und lade alle zur tatkräftigen Unterstützung ein.“
Das Projekt klingt spannend und Sie haben Lust, mit anzupacken? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung bis zum 20. November 2025 per E-Mail an Wassernetz Berlin.