Plastikabfälle und weiterer Müll

Belastung von Gewässern und Uferzonen

Die Berliner Gewässer leiden unter vielfältigen Problemen. Neben Wassermangel, der Gefahr von Austrocknung, der Verbauung und Übernutzung ist die Verunreinigung ein großes Thema. Einträge durch Nährstoffe, Schwermetalle oder Mikroplastik sind neben dem Eintrag an großvolumigen Gegenständen wie Fahrrädern und Einkaufswägen in die Gewässer ein wachsendes Problem. Die Batterien von E-Rollern, die achtlos in die Berliner Gewässer „entsorgt“ werden, setzen diverse Schadstoffe frei.

In der dritten Broschüre unserer Reihe Wassernetz~Wissen informieren wir über die offensichtliche Müllproblematik in Berlin und ihre Auswirkung auf die Berliner Gewässer. Weiterhin zeigen wir Möglichkeiten, um dieses Problem zu beheben.

Die Gewässer in Berlin sind unser Lebenselixier. Sie versorgen uns mit Trinkwasser, sind Lebensraum, lassen die Stadt ergrünen, regulieren das Klima und laden zum Baden, Bootfahren und Spazieren ein. Jedoch ist kein einziges unserer oberirdischen Gewässer in einem guten Zustand und die Ursachen dafür nehmen tendenziell weiter zu.
Mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie gibt es seit 2000 klare Regeln und Hilfestellungen, um unsere Gewässer wieder in einen sauberen und lebendigen Zustand zu versetzen. Der Haken: die Umsetzung geht auch in Berlin nur sehr schleppend voran.
 
In dieser Ausgabe unserer Reihe Wassernetz~Wissen möchten wir aufzeigen, welche kleineren Maßnahmen bereits einen Beitrag dazu leisten können, den allgemein schlechten Zustand von Gewässern in Berlin zu verbessern und wie jede/r Einzelne dazu im Rahmen des Wassernetzes beitragen kann!